headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage headerimage

Next public live gig:

Fri 8. - sun 10.9.2017

SHAKE THE LAKE

SHAKING IN BEIJING

China Boogie Festival

Kempinski Yanqi Lake

CN-Beijing

Info: go to nav "EVENTS"

Curriculum Boogiae

Oder: "Wie man Klavier spielen lernt" - oder: "Wie staubsaugen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eine künstlerische Karriere auslösen kann…"

Eigentlich wollte ich nie Klavier spielen lernen! Es war ein besonderer Zufall, der den Stein – oder besser die Tasten - ins Rollen brachte.

Nach allerersten, wirklich schönen Harmonie-Erfahrungen (meine Mutter hat mich bereits in der Wiege mit Chopin, Liszt & Co erfolgreich in den Schlaf gespielt…) entwickelte ich im Alter von 8 Jahren gegen das Klavier große Aversion, als ich zum Besuch der Musikschule verpflichtet wurde. Meine Interessen waren zu 100 % unmusikalisch, von Talent war keine Spur und Etüden von Czerny oder Bela Bartok wollten nicht klappen. Die Musikschule hielt sich streng an den Lehrplan: Schöne klassische Musik von Chopin & Liszt, Jazz oder erst recht Boogie Woogie hatten darin überhaupt keinen Platz!

Als irgendwann Ende der 70er Jahre Vince Weber`s "Boogie Man" als Weihnachtsgeschenk meiner Tante in meinen noch-klassischen Haushalt einzog, entwickelten sich eigenartige, subversive Kräfte in meinem Musikschul-Alltag. Bartok und Czerny wurden von nun an grob vernachlässigt, das Ergebnis des Unterrichtes immer schlechter. Nach 7 Jahren erging die Empfehlung an meine besorgte Mutter, den offensichtlich eher sportlich begabten Sohn nicht zu quälen und doch etwas anderes lernen zu lassen…

Freiheit! Ohne Zwang macht es einfach mehr Spaß und im Gymnasium gab es bald keine Ausflüge mehr, wo ich am Piano nicht für Stimmung sorgen musste.

Der große Zufall, der meine eigentliche Karriere auslöste, ereignete sich aber erst nach meiner Matura (Abitur) im Jahre 1986: Das Tourismus-Colleg verlangte es, im Sommer ein Praktikum zu absolvieren: Dies führte mich als windsurfbegeisterten Strandbarman ins Hotel Schloss Seefels am Wörthersee. In diesem Nobel-Hotel wurde dann einmal während der Aufräumarbeiten anlässlich der inoffiziellen Eröffnung des Nobel-Nachtclubs ein Klavier zur Dekoration angeliefert. Ich war zum Staubsaugen eingeteilt. Als ich zu einem kurzen Test des Instrumentes das Staubsaugen unterbrach, wurde ich vom Chef des Hauses zufällig gehört. Und dieser hatte sogleich die Idee, die Dekoration zu nutzen, den Club-Vorraum in eine Piano-Bar zu verwandeln und den "Commis de Bar" Loidl noch am gleichen Abend als Pianist zu engagieren. Die Idee wurde schließlich von den geladenen Ehrengästen inklusive des allerorts bekannten Star-Pianisten und Entertainers Udo Jürgens für gut befunden und es entwickelte sich eine unerwartete, legendäre Session an diesem Abend…

Ich war sofort danach offizieller Programmpunkt der offiziellen Eröffnungsparty. Das war mein erstes Engagement im Juni 1986… - und zum ersten Mal fragte mich ein anwesender Gast nach meiner Visitenkarte :-))